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Floorball ab 60: Leihschläger prüfen und kurze Pässe kennenlernen

Der Beitrag

Floorball wird mit einem Schläger und einem gelochten Kunststoffball gespielt. Wer die Sportart ab 60 erstmals ausprobiert, muss nicht sofort in ein schnelles Mannschaftsspiel einsteigen. Sinnvoll ist ein betreuter Termin, bei dem Leihmaterial erklärt wird und kurze Zuspiele zunächst ohne Gegenspieler möglich sind. Dieser Beitrag hilft bei der Organisation und beim Kennenlernen des Geräts. Er ersetzt keine Einweisung vor Ort und macht keine Aussage darüber, welche Belastung für eine einzelne Person passend ist.

Leihschläger und Ball vor dem ersten Versuch zuordnen

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Was ist noch unklar?Was klären Sie vor Ort?Was tun Sie anschließend?
Der Schläger wirkt zu lang.Lassen Sie die Griffposition zeigen.Probieren Sie ein anderes Leihmodell.
Die Kelle ist seitlich gebogen.Klären Sie die passende Spielseite.Testen Sie die Haltung ohne Schwung.
Griff oder Schaft sind beschädigt.Zeigen Sie die auffällige Stelle.Lassen Sie das Gerät austauschen.
Der Ball rollt in andere Gruppen.Legen Sie den Übungsbereich fest.Beginnen Sie mit einem kurzen Zuspiel.

Griff, Schaft und Kelle gemeinsam betrachten

Ein Leihgerät nicht nach Farbe oder Gewohnheit auswählen

Am oberen Ende des Schlägers liegt der Griff, darunter der Schaft und am Boden die Kelle. Lassen Sie sich zeigen, wo beide Hände bei Ihrem ersten Versuch liegen sollen. Die Kelle muss in der gezeigten Haltung gut zum Boden kommen, ohne dass Sie sich unnötig weit nach vorn beugen oder den Schläger nur an einer ungünstigen Stelle erreichen. Eine allgemeine Zentimeterangabe allein ersetzt diesen praktischen Check nicht.

Betrachten Sie auch die Krümmung der Kelle. Die passende Spielseite lässt sich nicht zuverlässig daraus ableiten, mit welcher Hand Sie schreiben. Probieren Sie die Ausgangshaltung mit der anleitenden Person aus und fragen Sie nach einer Alternative, wenn sie sich unverständlich oder unpassend anfühlt. Ein Leihschläger wird weder gekürzt noch eigenständig erhitzt oder umgebogen.

Auf seiner Ausrüstungsseite beschreibt Floorball Deutschland sowohl Sets mit vorgebogenen Kellen als auch ein Einsteigerset mit gerader, beidseitig spielbarer Kelle. Das zeigt, warum ein vorhandenes Gerät nicht ungeprüft einem anderen gleichgesetzt werden sollte. Der Beitrag empfiehlt kein bestimmtes Produkt und übernimmt keine Preise oder Werbeversprechen. Quelle: Floorball-Verband Deutschland, Ausrüstung – https://floorball.de/ausruestung/

Das Material vor der Benutzung ansehen

Auffällige Stellen vor Beginn melden

Prüfen Sie den sichtbaren Schaft, die Verbindung zur Kelle und den Griffbereich. Ist eine Stelle gerissen, steht etwas scharf ab oder sitzt die Kelle erkennbar locker, zeigen Sie das der verantwortlichen Person und verwenden zunächst ein anderes Gerät. Versuchen Sie nicht, einen beschädigten Leihschläger mit Klebeband für die Stunde passend zu machen. Auch ein stark gelöstes Griffband wird vor dem Start angesprochen.

Zum Versuch gehört der dafür vorgesehene Floorball. Verwechseln Sie ihn nicht mit einem Puck oder einem anderen Hockeyball, der zufällig in der Halle liegt. Lassen Sie sich Schläger und Ball als zusammengehöriges Leihmaterial geben. Ein Ball mit einem sichtbaren Riss wird ebenfalls zurückgelegt und gemeldet.

Nehmen Sie für die erste Erkundung nur einen Ball in den Übungsbereich mit. Weitere Bälle bleiben am vereinbarten Sammelplatz. So ist klar, welches Zuspiel zur eigenen Zweiergruppe gehört, und lose Bälle liegen nicht unbemerkt zwischen den Füßen. Persönliche Taschen, Jacken und Flaschen kommen an die vorgesehene Ablage außerhalb des Arbeitsbereichs.

Kurze Zuspiele mit niedriger Kelle kennenlernen

Aktive Menschen über 60 beim gemeinsamen Boulespielen im Park

Den Übungsbereich und ein Stoppsignal vereinbaren

Vor dem ersten Pass Empfänger und Weg prüfen

Bitten Sie um einen freien Bereich, in dem Sie nicht zugleich eine andere Gruppe durchqueren. Für das Kennenlernen braucht es noch kein Tor, keinen Punktestand und keinen Wettlauf um den Ball. Die anleitende Person legt mit Ihnen fest, wo Sie und die empfangende Person stehen und in welche Richtung gespielt wird. Beide schauen zuerst auf denselben Ball.

Vereinbaren Sie ein deutliches Wort wie „Stopp“, bei dem beide die Bewegung beenden. Fragen Sie auch, was passiert, wenn der Ball den Bereich verlässt. Er wird erst aufgenommen, wenn der Weg frei und die Übung unterbrochen ist. Verfolgen Sie ihn nicht rückwärts oder mit einem plötzlichen Ausfallschritt durch eine laufende Nachbarübung.

Die Schulsportseite von Floorball Deutschland nennt als vereinfachte Einstiegsregeln: Ballkontakt statt Kontakt mit fremdem Körper oder Schläger, die Kelle höchstens auf Kniehöhe und keinen Schläger zwischen den Beinen anderer Personen. Hier werden diese Hinweise als konservative Orientierung für das Kennenlernen genutzt. Sie sind keine vollständige Darstellung aller Wettkampfregeln. Quelle: Floorball-Verband Deutschland, Schulsport – https://floorball.de/schule/

Ballannahme und Pass getrennt zeigen lassen

Mit einem ruhigen Versuch statt einer langen Serie beginnen

Lassen Sie sich zuerst zeigen, wie ein langsam ankommender Ball mit der Kelle am Boden angenommen wird. Danach folgt die Erklärung eines kurzen Zuspiels. Beginnen Sie erst, wenn die empfangende Person bereit ist. Für diese Erkundung bleiben beide an ihren vereinbarten Plätzen; der Pass wird nicht mit Rennen, einem Zweikampf oder einem hohen Schuss verbunden.

Die Kelle bleibt beim Versuch niedrig. Es geht darum, den Ball über den Boden in die vereinbarte Richtung zu schicken, nicht um einen großen Ausholschwung. Wenn ein Zuspiel zu weit rollt, werden Entfernung und Tempo mit der anleitenden Person angepasst. Eine feste Zahl von Metern oder Wiederholungen wäre ohne Kenntnis der Gruppe wenig hilfreich.

Machen Sie nach einem Versuch kurz Halt und benennen Sie die konkrete Schwierigkeit: War die Handposition unklar, kam der Ball an der falschen Seite an oder ließ sich der Weg nicht überblicken? Solche Fragen lassen sich gezielt klären. Sie müssen einen misslungenen Pass nicht sofort durch einen kräftigeren Schlag ausgleichen.

Verwenden Sie den Schläger nicht als Stütze. Wenn Haltung oder Handhabung unangenehm sind, unterbrechen Sie den Versuch und besprechen eine andere Variante oder beobachten zunächst. Ein betreutes Kennenlernen ist keine Verpflichtung, eine komplette Spielrunde oder die Wiederholungszahl anderer Personen mitzumachen.

Einen passenden Schnuppertermin und die Rückgabe planen

Den Inhalt des Angebots vor der Anmeldung erfragen

Grundlagenstunde und Mannschaftstraining auseinanderhalten

Fragen Sie beim Verein oder Veranstalter, ob der Termin tatsächlich für Erwachsene ohne Floorball-Erfahrung gedacht ist. „Schnuppern möglich“ kann auch bedeuten, an einem normalen Mannschaftstraining teilzunehmen. Klären Sie daher, ob Leihschläger vorhanden sind, wer die Handhabung erklärt und ob zunächst Materialerkundung und ruhige Zuspiele statt eines Spiels vorgesehen werden können.

Erfragen Sie außerdem die benötigten Hallenschuhe, gegebenenfalls vorgegebene Schutzausrüstung und den Zugang zur Halle. Übernehmen Sie nicht ungeprüft die Ausstattung einer anderen Sportart. Für den ersten Termin wird nur angeschafft, was nach Auskunft des Veranstalters wirklich nötig ist; ein eigener Schläger muss nicht vorschnell gekauft werden.

Wenn Sie längere Wege, Umkleiden oder den Startzeitpunkt schlecht einschätzen können, fragen Sie gezielt nach Eingang, Treffpunkt und Ankunftszeit. So bleibt vor der Einheit Zeit, sich das Gerät erklären zu lassen. Es werden hier keine bestimmten Vereinsangebote, freien Plätze oder altersbezogenen Kursversprechen behauptet.

Leihmaterial geordnet zurückgeben

Den Schläger so ablegen, wie es vor Ort vorgesehen ist

Fragen Sie in einer Pause und nach der Stunde nach dem Ablageplatz. Legen Sie einen Schläger nicht quer in einen Durchgang und lassen Sie ihn nicht lose an einer Wand stehen, an der andere vorbeigehen. Bälle kommen in den vorgesehenen Behälter. Halten Sie die Laufwege frei, bevor Sie sich um Tasche oder Jacke kümmern.

Melden Sie einen während der Einheit bemerkten Materialfehler bei der Rückgabe. Reinigen Sie Leihmaterial nur nach den Vorgaben des Veranstalters. Ein selbst gewähltes Haushaltsmittel oder eine eigenmächtige Reparatur gehört nicht zum normalen Ausleihablauf.

Für einen weiteren Termin genügt eine kurze Notiz: welches Leihmodell Sie genutzt haben, welche Haltung gezeigt wurde und welche Frage offen blieb. Beispielsweise kann die Annahme eines von der Seite kommenden Balls noch ungeklärt sein. Solche Notizen dienen der Vorbereitung, nicht einer Leistungsbewertung oder einem medizinischen Wirkungsnachweis.

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